Schweiz, Zürich
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Architekten

ETH SIA

Bezirksanlage Winterthur
Erweiterung
Offener Projektwettbewerb 2015, 1. Preis

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Plattenstrasse
Erweiterungsbau Universität Zürich
Plattenstrasse 22/24, Zürich
Offener Projektwettbewerb 2011, 1. Preis

Die Erweiterung des Institutsgebäudes an der Plattenstrasse liegt an einer städtebaulichen Schnittkante; hier gehen die grossmassstäblichen Bauten der Universität Zürich in kleinteilige Quartierstrukturen über. An dieser Bruchstelle benötigt die Stadt keinen neuen Akzent, sondern einen massgeschneiderten Baukörper, der den Ort unaufgeregt weiterentwickelt. Gestapelte Rahmenelemente bilden ein feines Gewebe, das die Ästhetik des Bestands weder aufzunimmt noch  angreift.

Wissenschaftliche Innovation und Forschung entsteht längst nicht mehr im Kopf einzelner Gelehrter, sondern im kreativen Austausch vielseitiger, wissenschaftlicher Teams. Im Zentrum des neuen Büroflügels steht deshalb eine offene Kommunikationszone. Sie verbindet sämtliche Bürozellen in einem Raum mit Aufenthaltsqualität, ohne die akustische und optische Abgeschlossenheit der einzelnen Büros aufzuheben. 


Geschossfläche: 2‘828 m2
Fertigstellung: voraussichtlich 2017

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Neuhegi
Neubau Schulhausanlage
Winterthur
2-stufiger Projektwettbewerb 2012, 2. Preis

Drei, auf ihre jeweilige Nutzung zugeschnittene, unterschiedlich proportionierte Baukörper (Schultrakt, Turnbereich sowie Hort – Spezialnutzungen) werden längsseitig aneinander gereiht. Jedem Baukörper ist ein Aussenraum vorgelagert. Die unterschiedlichen Proportionen der Aussenräume definieren den Abstand der Volumen zum öffentlichen Parkband. Aus den Verschiebungen der Baukörper entwickelt sich die städtebauliche Konfiguration der Anlage. Zum Parkband und dem Neubauquartier hin fassen die Volumen den Raum und bilden einen klar definierten, übersichtlichen und ziemlich städtischen Schulhof. Zum Park und dem alten Dorfkern hin fächert sich die Anlage auf und verwebt sich mit dem grünen Aussenraum.

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Heizenholz
Neubau Doppeleinfamilienhaus
Zürich-Höngg
Direktauftrag 2011–2015

Der entworfene Neubau soll ein bestehendes Doppelhaus innerhalb einer Genossenschaftssiedlung aus den 1940er Jahren ersetzen. Das neue Gebäude kann im Rahmen der geltenden baugesetzlichen Vorgaben eine erheblich grössere Nutzfläche erreichen. Mithin können die einzelnen Räume den heutigen Bedürfnissen entsprechend grosszügiger gestaltet werden. Struktur und Gestalt des Hauses ergeben sich aus dem Spiel zwischen äusserer Begrenzung durch die asymmetrische Parzellenform und der innenräumlichen Idee eines Zellenrasters des Zimmergeschosses.

Durch Wegnahme einzelner Zellenwände können im Erdgeschoss zusammenhängende und reich differenzierte Wohnsituationen geschaffen werden. Im Dachgeschoss wiederum gehören die vier Eckzimmer zum Aussenraum und können als Terrassen genutzt werden.

 

Arbeitsgemeinschaft mit Piotr Brzoza Architekt, Basel

 

Fotos: Christoffer Joergensen

 

Projektdokumentation als PDF

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Weiden
Erweiterung Oberstufenzentrum
Stadt Rapperswil-Jona
Selektiver Projektwettbewerb 2013

Statt ein zweites Schulhaus neben das bestehende zu stellen, unternimmt das Projekt den Versuch unmittelbar am Bestand anzuschliessen und diesen zu einem neuen Ganzen umzudeuten. Trotz des Massstabsprungs des neuen Oberstufenzentrums wird die Streifenstruktur der Gesamtanlage weitergeführt: im Norden der Streifen für die Primarschule, daneben ein breites Parkband, welches auch die öffentliche Durchwegung der Anlage gewährleistet. Im Süden die beiden verwobenen Bänder „Neubau Oberstufenzentrum – Pausenplatz – Allwetterplatz“ und „Parking – Altbau – Spielwiese“, wiederum weitgehend grün. 

Das Oberstufenzentrum mit Turnhalle bildet neu eine dichte, kompakte Anlage innerhalb einer parkähnlichen Umgebung. Kurze Wege, gegenseitige Nutzeffekte und eine gemeinsame Identität sind Gewinne dieser Verschmelzung. Als Nahtstelle dient die langgezogene Erschliessungshalle im Erdgeschoss, die zu einer zentralen Pausenhalle geöffnet wird und parallel zu den bestehenden Treppenkernen auch die Erschliessung des Neubaus aufnimmt. Dank der Ausblicke in die Landschaft im Süden und der allseitig verglasten Turnhalle im Norden behält das Erdgeschoss seine Offenheit und den Bezug zur umgebenden Landschaft.

 

Landschaftsarch.: Daniel Schläpfer

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Scherzingen
Erweiterung Primarschule mit Kindergarten
Scherzingen, Thurgau
Selektiver Projektwettbewerb 2013, 2. Preis

Der Erweiterungsbau schliesst direkt an das bestehende Schulhaus an und erweitert dieses zum klar erkennbaren Hauptbau der Anlage. Selbstbewusst, aber sorgfältig ordnet er die Hierarchie der einzelnen Gebäude auf dem Schulhausareal und hilft damit, das über Jahre gewachsene Konglomerat zu klären. Die südostseitige Giebelfassade ist weithin sichtbar und gibt der Schule den Stellenwert einer öffentlichen Institution. Das Pausendach verbindet altes und neues Schulhaus und vermittelt zwischen dem öffentlichen Vorplatz und dem geschützten Innenhof des Schulareals.

Die bestehenden Schulzimmer und Gruppenräume werden organisch in das Raumgefüge des geplanten Neubaus einverleibt und den Anforderungen zeitgemässen Schulunterrichts angepasst. Das Klassenzimmer bleibt zwar Identifikationsraum für die Schüler, gleichzeitig ist aber sowohl der individuelle als auch der klassenübergreifende Unterricht in Gruppen unterschiedlichster Grösse möglich. Jedes Schulzimmer hat direkten Zugang zu einem Gruppenraum und steht über die Treppenhalle in Beziehung zu den anderen Unterrichtsräumen.

 

Landschaftsarch.: Daniel Schläpfer

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Röhrliberg
Erweiterung Schulanlage
Cham, Zug
Selektiver Projektwettbewerb 2014

Die Schulanlage Röhrliberg ordnet sich um einen sorgfältig gestalteten Schulhof, von welchem aus mehrere Wegarme ins benachbarte Quartier greifen. Die Qualitäten dieses für die Identität der Schule bestimmenden Raums sollen im Rahmen der Erweiterung und Sanierung beibehalten und gestärkt werden. Dies bedingt, dass die Sichtbacksteinfassaden als prägendes Ausdrucksmittel des Ensembles erhalten bleiben. Des Weiteren sollen sämtliche Erweiterungen direkt vom Schulhof aus erschlossen werden. 

Das zusätzlich geforderte Programm wird durch Aufstockungen des Bestands erfüllt. Das Betondach, welches den Platz auf drei Seiten fasst, soll gegen Norden erweitert werden, um das Schulhaus Röhrliberg II besser einzubinden. Dieser inneren Konzentration steht die Öffnung der Anlage zum Landschaftsraum gegenüber. Mit dem Neubau des Vereinshauses und einer Reihe kleinerer landschaftsarchitektonischer Eingriffe soll diese ‚Arena zum Landschaftsraum’ akzentuiert werden. 

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Rothenburg
Neubau Sekundarschulhaus und Sporthalle
Generalplanerwettbewerb 2014

Zwischen der Bertiswilerstrasse im Osten, dem Chärnsbach im Westen und dem abrupt abfallenden Gelände im Süden erstreckt sich ein allseitig begrenzter, plateauartiger Landschaftsraum. Dieses Plateau wird von der Schulhausstrasse gequert, entlang derer sich diverse Schulhäuser aufreihen und an deren östlichen Ende einzelne Wohnhäuser liegen. Die beiden räumlichen Bezugssysteme – Plateau und Schulhausstrasse – bilden entsprechend die wesentlichen Entwurfsparameter für die ortsbauliche Setzung.

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Arth-Goldau
Bebauungs- und Nutzungskonzept Bahnhofareal Arth-Goldau
Studienauftrag 2013

Die Entwicklung des betroffenen Gebiets wurde im Wesentlichen durch Infrastrukturbauten rund um den Bahnhof Arth-Goldau geprägt. Der sukzessive Ausbau zu einem Eisenbahnknotenpunkt bedingte viele Veränderungen an der Infrastruktur, welche teilweise nur noch als Spuren vergangener Zeiten erkennbar sind. Die bahntechnische Erneuerung führte zwar zu einer hervorragenden Erschliessungsqualität, liess aber viele Restflächen und Bruchstellen zwischen Bahnhof und den umliegenden Quartieren entstehen. Mit dem vorliegenden Konzept werden die umliegenden Quartiere in ihrer Ausprägung und Identität gestärkt und mit dem Bahnhofsareal überlagert. 

Das dichte Zentrum von Goldau wird bis zum Bahnhof erweitert und bildet zusammen mit dem Bahnhofsplatz die Visitenkarte von Goldau. Die Strukturen der Arth-Rigi-Bahn sind in einem Rigi-Bahn-Park zusammengefasst und mit dem Bahnhofsplatz überlagert. Das markante Luxram-Gebäude wird mit Bauvolumen ergänzt. Das neue Gebäudeensemble an der Bahnhofkante bildet eine adäquate Adresse für das südliche Wohn- und Gewerbequartier. Auf der Nordseite der Unterführung gelangt man direkt in den Natur- und Tierpark Goldau. 

 

mit Van de Wetering Atelier für Städtebau, Ganz Landschaftsarchitekten und MRS Partner Verkehrsplanung

 

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Römerhof
Wohnüberbauung
Arbon
Projektwettbewerb auf Einladung 2012

Das Projekt nimmt die Herausforderung an, auf vorsichtige Weise mit den übriggebliebenen Fragmenten der ehemaligen Stadtbefestigung einen Dialog einzugehen. Indem die gesamte Gebäudemasse entlang der Nord- und Ostseiten konzentriert wird, bildet der Neubau mit der Stadtmauer und dem Haus zur Torwache ein – vom Römerhof dominiertes – Geviert. Die Staffelung in drei, volumetrisch verschmolzene aber unabhängige Häuser erlaubt der Überbauung dem Verlauf des Farbgasse zu folgen, wo alle drei Eingänge angeordnet sind und pro Geschoss zwei Wohnungen erschliessen.

Im Ost-West orientierten Teil wird das Wohn- und Esszimmer der Wohnung von Fassade zu Fassade gespannt während die privateren Zimmer seitlich dazu angeordnet sind. Im Nord-Süd orientierten Gebäudeteil sind die Zimmer als Raumschicht im Norden angelegt während sich der offene Wohn-, Ess- und Kochraum nach Süden ausrichtet.

 

Zusammenarbeit mit Tremp Landschaftsarchitekten, Zürich

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Thurgau
Projekte für stille Zonen
Studie am ETH Studio Basel, 2008
im Auftrag des Think Tank Thurgau

Mit der Publikation «Die Schweiz – Ein städtebauliches Portrait» hat das ETH Studio Basel im Jahr 2005 eine Studie zur gegenwärtigen, urbanen Schweiz vorgestellt. Sie hat damit kontroverse Reaktionen provoziert und Anstoss zu einer weitreichenden Diskussion über das Schweizer Selbstverständnis gegeben.
Der Think Tank Thurgau (TTT) ist eine Stiftung, die sich zur Aufgabe gemacht hat, über Zukunftsfragen des Kantons Thurgau nachzudenken. Der Think Tank hat das ETH Studio Basel angefragt, das «städtebauliche Portrait» für den Thurgau zu verfeinern sowie Handlungs- und Entwicklungsperspektiven für denKanton zu erarbeiten. Für das Studio Basel war dieser Auftrag eine erstmalige Gelegenheit, die präsentierten Perspektiven in Form von konkreten Projekten zu testen.

Für die Studie wurde eine Projektgruppe gebildet, der die Professoren Marcel Meili und Roger Diener sowie die Architekten Christian Mueller Inderbitzin und Mathias Gunz angehören. Beratend haben die Experten Professor Günther Vogt, Landschaftsarchitekt, Dr. Christian Schmid, Geograph, und Willi Hüsler, Verkehrsplaner, mitgewirkt. Im Zentrum der Untersuchung stehen die sogenannten Stillen Zonen, für welche im «städtebaulichen Portrait» lediglich unscharfe Konturen zukünftiger Entwicklung aufgezeigt werden konnten, die aber für den Kanton Thurgau und seine Identität eine zentrale Rolle einnehmen.

 Publikation:

Mathias Gunz, Christian Mueller Inderbitzin
ETH Studio Basel (Hrsg.)
Niggli Verlag, Sulgen 2008
ISBN 978-3-7212-0660-9

 

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Aktuelle Publikation
The Inevitable Specificity of Cities, 2014

Was ist eine Stadt? Wodurch definiert sich ihre Spezifität? Was macht ihre Qualitäten aus? Eine Vielzahl von Akteuren interagieren im urbanen Raum, wobei sie Transformationsprozesse auslösen, die oftmals disparate Ziele verfolgen. Deshalb verläuft die Entwicklung der heutigen Stadt nicht linear und der Prozess einer globalen Urbanisierung mündet keineswegs in einem homogenen urbanen Raum. The Inevitable Specificity of Cities untersucht unter der Verwendung der Kategorien «Territorium», «Macht» und «Differenz» verschiedene Städte und urbane Gebiete wie die Kanarischen Inseln, Hong Kong und Nairobi. Diese Fallstudien zeigen Unterscheidungsmerkmale der physischen und sozialen Existenz dieser Orte.

 

Mit Beiträgen von Roger Diener, Mathias Gunz, Manuel Herz, Jacques Herzog, Rolf Jenni, Marcel Meili, Shadi Rahbaran, Christian Schmid, Milica Topalovic.

 

Verlag: Lars Müller Publishers

17,6 x 24 cm, ca. 320 Seiten, ca. 300 Abbildungen, Hardcover (2014)

ISBN 978-3-03778-374-0, Englisch

50,00 € / 60,00 Fr. 

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